Berthild Sachs neue Dekanin in Gräfenberg

Die 49-jährige Pfarrerin in Ziegelstein wurde vergangenen Freitag von einem Wahlgremium aus Kirchenvorstand und Dekanatsausschuss auf Vorschlag des Landeskirchenrates als erste Pfarrerin der Kirchengemeinde Gräfenberg in Verbindung mit der Dekansfunktion im Dekanatsbezirk Gräfenberg gewählt. Sie wird ihr Amt im Januar 2016 antreten.

„Ich freue mich auf das Dekanat Gräfenberg, weil sich dort lebendige geistliche Tradition mit einem gesellschaftlichen Engagement verbindet“ so Sachs am Wahlabend.

Furchtlos und mit Interesse am Menschen

Christine Schürmann„Theologie ist für mich eine innere Haltung“, sagt die neue Dekanin in Nürnberg-Ost, die am 27.9.2015 von Regionalbischof Dr. Nitsche in ihr Amt eingeführt wird: „Auf dem Fundament des Evangeliums können wir in der Welt trotz aller Sorgen ohne Furcht unsere Arbeit tun, mit Interesse am Menschen und einem reflektierten Blick für das, was zu tun ist.“
Zuvor war Christine Schürmann nach Stationen in Mainleus, Thurnau und Eschenbach seit 2007 Dekanin in Gräfenberg. In dieser Zeit hat sie sich intensiv gegen Rechtsextremismus engagiert und das Demokratieforum Gräfenberg mitgegründet.

Pfarrerinnen- und Pfarrertag der ELKB

Bei strahlendem Wetter kamen rund 650 Pfarrer und Pfarrerinnen der Evang.-Luth. Kirche in Bayern in Nürnberg auf Einladung von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zusammen. Der Tag bildete den Abschluss eines zweijährigen Beteiligungsprozesses zum Thema "Berufsbild: Pfarrerin, Pfarrer" unter der Leitung von Regionalbischof Dr. Stefan Ark Nitsche, an dem über 2000 Pfarrer, Pfarrerinnen, Angehörige andere Berufsgruppen und Kirchenvorstände teilgenommen haben. Impressionen des Tages finden Sie in der Bildergalerie.

Schiffspassage ins Himmelreich

Im Rahmen des Themas „Bild und Bibel“ der Lutherdekade bringt Regionalbischof Dr. Stefan Ark Nitsche gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Dr. Thomas Kammel Kunst und Religion am Beispiel einer Allegorie des Riemenschneiderschülers Peter Dell ins Gespräch. Sein Hauptwerk entstand in einer von Reformation und gesellschaftlichen Unruhen geprägten Umbruchszeit. Sein Name steht vor allem für feinschichtige, inhaltsgeladene Bildreliefs.

Alte Menschen sind ein Segen

„Alte Menschen mit ihrer Lebenserfahrung und Weisheit sind ein großer Segen für unsere Gesellschaft“ sagt Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern beim Mittagsgebet am „Pflegetruck“ am Freitag, 26.6.2015 um 12 Uhr vor der Lorenzkirche, das sie gemeinsam mit Weihbischof  Herwig Gössl von der Erzdiözese Bamberg gestaltet.

Sie wünscht sich, dass die wichtigen Diskussionen um die Aufwertung der Pflegeberufe, die bessere Anerkennung von Demenzerkrankungen und die Finanzierung der Pflege in diesem Geist der Dankbarkeit geführt werden:

„Nach der Berufsphase werden die meisten von uns noch eine Phase haben, in der sie noch voll fit sind und manches anpacken können, für was in den Jahrzehnten zuvor keine Zeit war. Und auch im höheren Alter gibt es heute medizinische Möglichkeiten, die in vielfältiger Weise die Schwächen des Alters ausgleichen und Schmerzen erheblich reduzieren können. Ich glaube, Menschen früherer Zeiten könnten unsere Probleme nur schwer nachvollziehen.“

Fastenbrechen im Heimatministerium

In ihrem Grußwort zum islamischen Fastenbrechen im Heimatminsterium am 26.6.2015 begrüßt Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern die Integrationsbestrebungen des Freistaats Bayern und regt an, der türkische Staat könnte diesem Beispiel folgen und Christen in der Türkei zu einer Weihnachtsfeier in ein türkisches Minsterium einladen.

Wahrheit hilft Wunden heilen

„In Deutschland durften wir die Erfahrung machen, dass Mut zur Wahrheit historische Wunden nicht vertieft sondern heilt“ sagt Regionalbischof Dr. Stefan Ark Nitsche in seinem Grußwort bei der Jahrestagung der Gesellschaft zum Studium des Christlichen Ostens am Freitag, 8.5.2015 im Caritas-Pirckheimer-Haus zum Thema „Die Armenische Kirche und das Jahr 1915“. „Diesen Mut wünsche ich auch der Regierung und den Menschen der Türkei für ihren Umgang mit dem Völkermord an den Armeniern.“

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