Regionalbischof Stefan Ark Nitsche stellt sich vor Pfarrerin Simone Hahn

 

Mit Glockengeläut hatte die Kirchengemeinde St. Jakob am 11. März zum Gebet aufgerufen, als auf dem Platz vor der Kirche menschenverachtende Parolen aus einer Pegida-Demonstration ertönten.

Daraufhin erhielt die Pfarrerin der Kirchengemeinde, Simone Hahn, über 100 unsägliche Hassmails aus dem rechtsextremen Milieu. Auslöser der Hassmails war ein hetzerischer Artikel auf dem rechtspopulistischen Web-Blog „politically incorrect“ (PI-News) des Autors Michael Stürzenberger.

"Am Glauben zweifeln - im Zweifel glauben"

Glaube und Zweifel gehören zusammen - gerade in der Passionszeit. Das Leiden Jesu zerstört unser Bild von einem allmächtigen Gott. Das Leid der Welt stellt unsere Glauben an einen "lieben Gott" in Frage. Manch einer hat nach einem schweren Schicksalsschlag mit seinem Glauben abgeschlossen und doch treibt ihn die Sehnsucht um, glauben zu können.

Die Passionsgespräche von Regionalbischof Dr. Stefan Ark Nitsche an drei Freitagen vor Karfreitag nehmen den Zweifel ernst und versuchen zum Glauben zu ermutigen. Sie können sie auf Soundcloud nachhören:

"Wie kann Gott das zulassen?" - 1. Gespräch am 9.3.2018
"Warum musste Jesus sterben?" - 2. Gespräch am 16.3.2018
Was bedeutet "Auferstehung der Toten"? - 3. Gespräch am 23.3.2018

 

"Es gibt nicht den Islam"

Der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Gerhard Ulrich (Schwerin), hat Aussagen von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zum Islam als "respektlos" gegenüber Muslimen bezeichnet. Zum Abschluss einer dreitägigen Bischofskonferenz in Nürnberg zum Thema Islam sagte Ulrich am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd), die Diskussion, ob der Islam zu Deutschland gehöre, sei "überflüssig und eher spaltend". Die Unterscheidung Seehofers zwischen dem Islam und den Menschen, die diese Religion ausüben, "kann ich nicht teilen".

Es gehe in der Diskussion nicht um die Frage der Religion, sondern darum, "wer auf dem Boden unserer Grundordnung hier leben will", ergänzte der gastgebende Nürnberger evangelische Regionalbischof Stefan Ark Nitsche.

Über Gott und die Welt

Im Rahmen der Reihe „Über Gott und die Welt – Kommentare zum Zeitgeschehen in Politik, Gesellschaft und Kultur“ der Evangelischen Akademie Tutzing diskutiert Regionalbischof Dr. Stefan Ark Nitsche am Montag, 29.1.2018 um 19 Uhr mit Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und der Leiterin des Studio Franken des Bayerischen Runfunks, Dr. Kathrin Degmair. Veranstaltungsort ist das Studio Franken des BR, Wallensteinstraße 117, 90431 Nürnberg. Der Eintritt ist frei, Anmeldung erforderlich.

Vesperkirche eröffnet

In einem bunten Gottesdienst eröffnete Regionalbischof Dr. Stefan Ark Nitsche auch 2018 die Vesperkirche in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Nürnberg-Lichtenhof mit einer Dialogpredigt mit Pfarrer Bernd Reuther. Lesen Sie mehr auf nordbayern.de

50 Jahre Diözesanrat Eichstätt

In ihrer Predigt zum 50jährigen Bestehen des Diözenrates im Bistum Eichstätt rief Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern, mit einer Zuversicht, die aus der Hoffnung auf Vergebung erwachse, in die Zukunft zu blicken. Sie ermunterte dazu, Vergebung, Versöhnung und Vertrauen als "Kraftfelder" zu sehen, sich "den Fragen zur Zukunft" zu stellen: "Ich wünsche mir, dass uns das Fragen nicht ausgeht, um Türen zu Antworten aufgehen zu lassen". Lesen Sie mehr auf donaukurier.de.

Gott an Bord

Gemeinsam mit Erzbischof Ludwig Schick erteilte Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern allen Reisenden und Mitarbeitenden auf der neu eröffneten Schnellfahrstrecke München-Berlin den Reisesegen. Den Text ihrer Ansprache finden Sie hier.

Deutscher Engagementpreis

 

 

 

 Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg ist von Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley mit dem Deutschen Engagementpreis ausgezeichnet worden. Dem Netzwerk gehören derzeit 148 Städte, Gemeinde und Landkreise und 179 Institutionen, Organisationen und Initiativen an. Regionalbischof Dr. Stefan Ark Nitsche, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Allianz, freut sich über die Anerkennung für das geleistete Engagement und sieht es als Ansporn, nicht nachzulassen im Einsatz für gemeinsame Ziel: rechtsextremen, verfassungsfeindlichen und gesellschaftsspaltenden Ideologien entschlossen entgegenzutreten. Die Pressemeldung finden Sie hier.

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